![]() |
||
|
Prinzipien kreativer Ideenfindung
Kreativität ist keine Gottesgabe. Man kann das kreative Denken lernen und üben. Die meisten Erfindungen basieren auf einem oder mehreren der folgenden Prinzipien:
Je öfter Sie darauf achten, welches Prinzip hinter einem Einfall steht, desto leichter wird es Ihnen gelingen, diese einfachen Regeln selbst anzuwenden! » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Phasen des kreativen Prozesses
Über die Phasen des kreativen Prozesses wurde schon viel geschrieben. Unterschiedliche mehr oder weniger komplizierte Modelle beschreiben unterschiedliche Schritte der Ideenfindung, wobei die einzelnen Punkte durchaus verschieden gewichtet werden. Hier der Versuch einer Gliederung in die drei Hauptphasen aus meiner Sicht:
1. Vorbereitung: vom Problem zum Ziel
Niemals aber – wirklich niemals – sollten Ideenfindung und -bewertung gleichzeitig erfolgen! Das hemmt den Ideenfluss bis hin zum vollkommenen Stillstand. Quellen: Csikszentmihalyi, Mihaly: Kreativität. Wie Sie das Unmögliche schaffen und Ihre Grenzen überwinden, Klett-Cotta, Stuttgart (2007) Boos, Evelyn: Das große Buch der Kreativitätstechniken, Compact, München (2009) Klein, Zamyat M.: Kreative Geister wecken. Kreative Ideenfindung und Problemlösungstechniken – Ein Seminarkonzept für Trainer, managerSeminare, Bonn (2007) » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Entwaffnen Sie Ideenkiller!
Viele kreative Projekte scheitern an der Umsetzung. Das ist traurig. Nicht nur haben Sie Ihre Zeit vergeudet, auch Ihre Einstellung zur Kreativität verändert sich. Wenn die mit Begeisterung gesuchten und gefundenen Ideen niemals umgesetzt werden, wird Ihre innere Muse sich in Zukunft nicht mehr so viel Mühe geben.
![]() Doch woran liegt es, dass gute Ideen nicht umgesetzt werden? Und wie kann man dem begegnen? Viele Einfälle werden bereits kurz nach Ihrer „Geburt“ von professionellen Miesmachern „abgeschossen“. Manche Menschen halten es für ihre Aufgabe, anderen den (kreativen) Wind aus den Segeln zu nehmen. Meistens verwenden Sie dabei so genannte „Killerphrasen“ wie zum Beispiel „Das geht doch nie …“ oder das allseits beliebte „Ja, aber …“. Die gute Nachricht: Ideenkiller verlieren ihre Durchschlagskraft, wenn man sie als solche identifiziert und richtig darauf antwortet. Wenn Sie in der Gruppe arbeiten, können Sie typische Killerphrasen sammeln und an eine „Pinwand des Grauens“ heften. So entlarvt können sie in Meetings sogar Heiterkeit auslösen! In seinem spannenden Buch „Kribbeln im Kopf“ empfiehlt Mario Pricken, sich auf Standard-Killerphrasen eigene Standard-Entwaffnungs-Antworten einfallen zu lassen und diese regelmäßig anzuwenden. Dazu bringt er folgende Beispiele:
» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Kreative Werbepause
Was tun Sie, wenn ein Film an der spannendsten Stelle durch Werbung unterbrochen wird? Holen Sie Getränke und Knabbereien? Schalten Sie auf einen anderen Sender um? Gehen Sie auf die Toilette? Machen Sie einige Turnübungen? Oder haben Sie vielleicht Lust, Ihre Kreativität zu trainieren?
Das folgende einfache Gehirntraining habe ich mir von Vera F. Birkenbihl abgeschaut. Mit dieser Technik erweitern Sie Ihr kreatives Repertoire und schaffen gleichzeitig einen guten Grundstock für spätere Brainstormings. Sie brauchen dafür nur Papier und Bleistift, und einige Minuten Zeit.
Werbepause? Dann legen Sie los! Schreiben Sie die Buchstaben von A bis Z an den linken Rand eines A4-Blattes. Überlegen Sie währenddessen, zu welchem Thema Sie in dieser kreativen Pause Ideen sammeln wollen. Es könnte ein Problem sein, das Sie derzeit beschäftigt, oder ein Stichwort aus dem Film, den Sie gerade sehen. Nun suchen Sie Begriffe zu diesem Thema, die mit den Buchstaben an Ihrem Blattrand beginnen. Sie sollten sich dabei nicht verbissen von A bis Z „durchkämpfen“. Springen Sie frei von Buchstaben zu Buchstaben, wie es gerade passt. Natürlich können Sie zu einem Buchstaben auch mehrere Begriffe eintragen. Haben Sie auch Mut zur Lücke! Sollte Ihnen zu einem Buchstaben partout nichts einfallen, lassen Sie ihn frei. Sie können ja später noch in einem Lexikon nachschlagen. Am Ende der Werbepause haben Sie so einen ansehnliche Liste von Wörtern. Sie haben Ihr Gehirn trainiert und Begriffe oder Namen aus der Versenkung hervorgeholt, die Sie schon länger nicht aktiv verwendet haben. Das alleine ist schon viel wert. Aber das Beste ist: Sie können Ihre ABC-Liste später als Reizwortliste verwenden, wenn Sie zu einem Thema frische Ideen benötigen! Nehmen wir an, Sie wollen ein Picknick organisieren: Sie nehmen eine Ihrer Listen zur Hand und sehen nach, was da beim Buchstaben „P“ steht. „Puderzucker?“ Lassen Sie Ihren Assoziationen dazu freien Lauf … (Ich zum Beispiel denke an „weiß“, was mich auf die Idee eines „Weißen Picknicks“ bringt: Alle sind weiß angezogen, es gibt weiße Tischtücher, weiße Teller, Weißwein, …) » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren The Three B's
"The Three B's" sind keine Band der 1960er-Jahre, sondern stehen für die Orte, an denen viele von uns die besten Ideen haben:
Woran liegt es, dass wir unsere interessantesten Einfälle gerade dann haben, wenn wir nicht an unser Problem denken? Die Kreativitätsforscher sprechen hier vom Phänomen der "Inkubation": Wenn wir uns eine Weile bewusst mit einem Problem beschäftigt haben, alle zugänglichen Informationen eingeholt und alle Aspekte beleuchtet haben, und uns dann eine Pause gönnen, beginnt unser Unbewusstes, sich der Sache anzunehmen. Und da unser Unbewusstes wesentlich mehr Informationen aufnimmt, als uns zu Bewusstsein kommen und daher unserem logischen Denken zur Verfügung stehen, kann es auch wesentlich mehr Verbindungen schaffen. Und diese Verbindungen können dann zu überraschenden Lösungen führen, die uns buchstäblich im Schlaf einfallen können. Das berühmteste Beispiel für eines der drei "B's" ist die Geschichte des griechischen Mathematikers Archimedes von Syrakus, die viele von Ihnen vielleicht schon kennen: König Hieron II beauftragte Archimedes herauszufinden, ob seine Krone wie bestellt aus reinem Gold sei. Natürlich ohne diese zu zerstören. Archimedes dachte lange über diese Frage nach und kam zu keiner Lösung. Bis er eines Tages beschloss, die Sache ruhen zu lassen und sich in einem heißen Bad zu entspannen. Kaum lag er in der Wanne, entdeckte er das Prinzip der Verdrängung: ein Körper verdrängt genau so viel Wasser, wie es seinem Volumen entspricht. Bei gleichem Gewicht verdrängt also ein Gegenstand mit hoher Dichte (z. B. aus purem Gold) weniger Wasser als einer mit geringerer Dichte (z. B. aus einer "leichteren" Legierung). Der Legende nach soll Archimedes nackt und tropfend durch die Straßen gelaufen sein und "Heureka!", "Ich hab's (gefunden)!" gerufen haben. Nicht überliefert ist, was mit dem armen Goldschmied danach geschah … » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Wenn statt des Sturms nur ein laues Lüfterl weht
"Brainstorming" (deutsch etwa "Gehirnstürmen") ist eine Kreativitätstechnik, die auf den amerikanischen Autor und Werbeguru Alex F. Osborn zurückgeht.
In den letzten Jahren ist das klassische Gruppen-Brainstorming etwas in Verruf geraten. Studien zufolge erzielen Personen in Gruppen-Brainstormings weder mehr noch bessere Ideen als Einzelpersonen. Doch meiner Meinung nach liegt die Schuld nicht an der Technik selbst, sondern an der mangelhaften Durchführung.
Mario Pricken, Kreativitätsguru und Autor von "Kribbeln im Kopf", nennt gleich "11 gute Gründe, kein Brainstorming durchzuführen". In seiner Argumentation bezieht er sich vor allem auf die Rahmenbedingungen, unter denen Brainstormings durchgeführt werden. Eines ist klar: ohne humorvolle, spielerische Einstellung der Teilnehmer geht nichts. Der Prozess verlangt ein hohes Maß an Offenheit aller Beteiligten. Dafür brauchen sie die Sicherheit, für "dumme" oder mangelnde Ideen nicht ausgelacht zu werden. Auch provokante Äußerungen dürfen keine negativen (beruflichen) Konsequenzen nach sich ziehen. Die folgenden zehn Grundregeln führen zu den besten Ergebnissen:
Doch die neuere Gehirnforschung unterstützt den Schnelligkeitsfaktor. In verschiedenen Studien wurde der Einfluss der Gedanken-Geschwindigkeit auf die Stimmung untersucht. Die Ergebnisse könnte man stark vereinfacht so formulieren: "Schnell denken macht glücklich." Dabei wurde auch ein positiver Einfluss der Gedanken-Varianz auf die Laune festgestellt. So könnten Brainstormings zumindest gute Laune machen. Natürlich gilt dies auch für die meisten der über 150 anderen Kreativitätsmethoden, die zum Teil bessere Ergebnisse bringen. Auch bei der Wahl der Techniken könnte also Varianz das Zauberwort sein. » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Newsletter-Angebot!
![]() Sie suchen … … ein tolles Motto für Ihre nächste Geburtstagsparty? … einen packenden Einstieg für ein Referat? … einen knackigen Schlusskommentar für einen Bericht? … Wege, um mehr Kunden in Ihr Geschäft zu locken? … oder einen kreativen Kick für ein berufliches oder privates Projekt? Im klassischen Brainstorming wird der Synergieeffekt der Gruppe genutzt. Die Teilnehmer inspirieren sich gegenseitig zu neuen Ideen und Assoziationen. Nun gibt es aber Situationen, in denen man alleine am Schreibtisch sitzt und Ideen braucht. Und so brütet man über seinem Thema, die Gedanken drehen sich im Kreis und man hofft vergeblich auf den Kuss der Muse.
Das muss aber nicht so sein! Es gibt zahlreiche Kreativitätstechniken, die Sie auch alleine anwenden können. In meiner wachsenden Artikelserie "Brainstorming for One" verrate ich Techniken, Tipps und Tools, mit denen Sie Ihrer Kreativität Flügel verleihen können! Exklusiv für Newsletter-Abonnenten! » Gleich bestellen! Neu! Brainstorming for One - das Seminar!
Sonntag, 14.11.2010, 10:30 bis 18:00 UhrSeminarzentrum Hofgarten Halbgasse 27/2 1070 Wien Nähere Infos hier. » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren 12 Tipps für Ihre Kreativität
Im Laufe meines Lebens habe ich schon viele Tipps zur Förderung der persönlichen Kreativität gelesen und gehört. Ein rundes Duzend davon möchte ich Ihnen im Folgenden vorstellen. Vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für Sie dabei!
» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren |
Petra Hennrich
Grafikerin, systemische Coachin, Trainerin, Künstlerin
Kaiserstrasse 96/V, 1070 Wien, Tel.: 0660 34 09 471 » Über mich » Kontakt » Newsletter » Impressum |
|
|
» Was Sie hier finden
» Coaching » Kommunikation » Kreativität » Leben » Spielen » Kontakt » Anfahrtsplan Neu in "Weblog":
|
Sie sind nicht eingelogged » Jetzt einloggen » Registrieren » Was haben Sie davon? ![]() ![]() ![]()
|
|