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Stadt-Land-Fluss-Inspiration-Idee-Lösung
Nicht nur Zufallswörter, auch zufällige Buchstaben können der Phantasie auf die Sprünge helfen. Hier finden Sie eine Möglichkeit, sich durch Buchstaben inspirieren zu lassen. Zufallsbuchstabengenerator inklusive.
![]() Diese Kreativitätstechnik basiert auf dem alten "Pen-and-Paper"-Spiel "Stadt-Land-Fluss", das ich als Kind oft gespielt habe. Nur dass statt Städten, Ländern, Flüssen (Pflanzen, Tieren, etc.) nach für die Problemlösung relevanten Ressourcen gesucht wird.
Bestimmen Sie zunächst, welches Ihre Kategorien sein sollen. Zum Beispiel "Interessen", "Fähigkeiten", "(hilfreiche) Personen", "Kompetenzen", "Nutzen", … So um die fünf Begriffe sollten es schon sein. Welche Sie wählen, hängt natürlich von der Aufgabenstellung ab. Wenn Sie in der Gruppe spielen, benötigen Sie für jeden Teilnehmer ein Blatt Papier und einen Stift. Sie tragen die Kategorien oben am Blattrand ein und los geht's. Nun wird der Buchstabe ermittelt, mit dem alle zu suchenden Begriffe beginnen müssen. Zum Beispiel indem einer leise das Alphabet aufsagt und ein anderer „Stop“ ruft. Jetzt beginnen alle zu schreiben. Wer zuerst für jede der definierten Kategorien ein Wort mit dem ermittelten Anfangsbuchstaben aufgeschrieben hat, gibt dies laut kund. Alle beenden das Schreiben, die gefundenen Begriffe werden vorgelesen. Wenn Sie alleine spielen, können Sie zur Ermittlung des Buchstaben diesen Zufalls-Generator benutzen: Alternativ könnten Sie auch die Buchstaben aus einem Scrabble-Spiel verwenden oder mit dem Bleistift blind auf eine bedruckte Seite einstechen. Weil es bei dem Spiel ja auch um Tempo geht, sollten Sie die Zeit mitstoppen (und notieren) oder sich ein Limit setzen. Anfangs geht es manchmal etwas zäh, aber nach einigen Runden wird Ihr Denken flüssiger und die Ideen sprudeln nur so auf das Blatt. Je öfter Sie mit dieser Technik spielen, desto besser läuft es. » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Inspirationsquelle Zufall
Ein Zufallswort bringt uns auf neue Gedanken und Ideen. Indem wir ein zufällig ermitteltes Wort mit einer Fragestellung verbinden, ergeben sich ganz zwanglos neue Assoziationen, die wir zur Lösung unserer Aufgabe nutzen können. Auf diesem Prinzip beruht auch die "Reizwortanalyse".
Vorgehensweise:
Reizwörter ermitteln
Zufallswort-Generator Hier können Sie ein zufälliges Wort aus einer Liste von knapp 1.300 Begriffen ermitteln: » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Keine Angst vorm weißen Blatt
![]() Sie sitzen vor einem leeren Blatt Papier (oder einem leeren Dokument auf dem Bildschirm) und sollen dieses nun mit Inhalt füllen. Egal ob Sie zeichnen oder malen wollen oder einen Text verfassen müssen, angesichts der leeren Fläche überfällt Sie plötzlich Ideen- und Mutlosigkeit. Kennen Sie dieses Gefühl? Die "Angst vorm weißen Blatt" ist weit verbreitet. Sie hindert uns daran, den ersten Strich zu setzen, das erste Wort zu schreiben.
Es gibt verschiedene Arten, mit dieser Blockade umzugehen. Wie bei allen unangenehmen Situationen können wir mit Flucht, Totstellen oder Angriff reagieren. Die folgende Übung nutzt unseren natürlichen Kampfimpuls: ![]() Malen Sie sich im ersten Schritt all die furchtbaren Dinge aus, die diese leere Seite Ihnen antun könnte. Drehen Sie im Geiste Ihren ganz persönlichen Horrorfilm. Übertreiben Sie ruhig dabei! Auch eine Prise Humor kann bei dieser Übung nicht schaden. Was ist das Schlimmste, das passieren kann, sobald Ihr Stift das Blatt berührt? ![]() Im zweiten Schritt haben Sie die Gelegenheit, sich bei ihm zu rächen. Geben Sie dem Blatt, was es verdient! Zerstören Sie es, malen Sie es voll, zerreißen oder zerknüllen Sie es. Vielleicht wollen Sie es auch verbrennen? Lassen Sie Ihre Energie raus. Kämpfen Sie! Wenn Sie den Zettel gründlich erledigt haben, werden Sie sich aufgeladen und zugleich entspannt fühlen. Die beste Voraussetzung, um sich das nächste Blatt vorzunehmen. » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Ihr Ticket ins Ideenreich
Das Wort „Kreativität“ kommt von lat. „creare“: erschaffen, erzeugen, erfinden. Das hat nichts mit dem oft zitierten „kreativen Funken“ zu tun, sondern damit, etwas zu tun, Hand anzulegen, aktiv zu werden. Und dazu möchte ich Sie in diesem Workshop einladen.
Denn gute Einfälle bekommt man nicht, indem man über Kreativitätstechniken liest, sondern indem man sie benutzt. Nur so kann man die „Angst vorm weißen Blatt“ überwinden, Möglichkeiten und Vorzüge der einzelnen Methoden erkennen und Vertrauen in die eigene Kreativität gewinnen.
![]() Sonntag, 27. 3. 2011, 10:30 bis 18:00 Uhr Afterwork Academy Bäuerlegasse 4-6 1200 Wien +43-664-750 20 551 http://www.awac.at Details: Download .pdf Preis: € 120,-- Anmeldeschluss: 18. 3. 2011 zur Anmeldung » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren po-Ventilatoren haben keine Rotorflügel
![]() Dieser Ventilator der Firma Dyson ist ein wunderbares Beispiel für die Methode "po" (klein geschrieben!) des britischen Kreativitätsgurus und Denkforschers Edward de Bono. Das Präfix "po" steht für "Provokative Operation" und wird Aussagen vorangestellt, die absichtlich provozieren, Althergebrachtes auf den Kopf stellen und so zu neuem Denken und neuen Ideen anregen sollen. Photo © www.dyson.com Andere Beispiele für po-Provokationen:
Zum Beispiel indem wir die Grundlagen und Prinzipien hinter der Idee ergründen: Was steckt dahinter? Was wären die Folgen und Konsequenzen? Warum erscheint uns das überhaupt so verrückt? Und wie müsste die Welt beschaffen sein, damit es funktioniert? Lassen Sie sich von "po" zu neuen Ideen ans"po"rnen ;-) » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Egal was Sie denken: Denken Sie das Gegenteil!
Die Aufgabe des menschlichen Geistes ist es, Informationen zu verarbeiten. Letztendlich besteht sein Zweck darin, das Denken überflüssig zu machen.
Unser Geist will in erster Linie vertraute Muster erkennen. Sobald sich ein solches Muster gebildet hat, läuft jede Information, die diesem Muster in etwa entspricht, an dieser Muster-Bahn entlang – immer auf dem gleichen Weg – und macht sie noch ausgeprägter. So entstehen Autobahnen des Erkennens.
Und das ist ja auch gut so. Ohne diese Fähigkeit des menschlichen Geistes Muster zu erkennen, müssten wir jede einzelne Situation unseres Alltags immer wieder komplett neu bewerten. Muster helfen uns, den Tiger im Urwald rasch zu erkennen und richtig zu handeln. Die Sache hat nur einen Haken: mitunter macht unser Mustererkennungssystem Fehler, und je weniger Muster uns zur Verfügung stehen, desto wahrscheinlicher werden diese Fehler. Ausserdem führt das Denken innerhalb vorhandener Muster nicht zu neuen Mustern. Wir müssen Muster willentlich wechseln können, um zu analysieren und Neues zu entwickeln. Dies wird oft durch Fehler und Zufälle erreicht, kann aber auch durch einen Perspektivenwechsel bewusst gesteuert werden. Und um diesen Perspektivenwechsel geht es in meinem neuen Newsletter und in diesem Workshop am Montag. » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Prinzipien kreativer Ideenfindung
Kreativität ist keine Gottesgabe. Man kann das kreative Denken lernen und üben. Die meisten Erfindungen basieren auf einem oder mehreren der folgenden Prinzipien:
Je öfter Sie darauf achten, welches Prinzip hinter einem Einfall steht, desto leichter wird es Ihnen gelingen, diese einfachen Regeln selbst anzuwenden! » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Phasen des kreativen Prozesses
Über die Phasen des kreativen Prozesses wurde schon viel geschrieben. Unterschiedliche mehr oder weniger komplizierte Modelle beschreiben unterschiedliche Schritte der Ideenfindung, wobei die einzelnen Punkte durchaus verschieden gewichtet werden. Hier der Versuch einer Gliederung in die drei Hauptphasen aus meiner Sicht:
1. Vorbereitung: vom Problem zum Ziel
Niemals aber – wirklich niemals – sollten Ideenfindung und -bewertung gleichzeitig erfolgen! Das hemmt den Ideenfluss bis hin zum vollkommenen Stillstand. Quellen: Csikszentmihalyi, Mihaly: Kreativität. Wie Sie das Unmögliche schaffen und Ihre Grenzen überwinden, Klett-Cotta, Stuttgart (2007) Boos, Evelyn: Das große Buch der Kreativitätstechniken, Compact, München (2009) Klein, Zamyat M.: Kreative Geister wecken. Kreative Ideenfindung und Problemlösungstechniken – Ein Seminarkonzept für Trainer, managerSeminare, Bonn (2007) » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Entwaffnen Sie Ideenkiller!
Viele kreative Projekte scheitern an der Umsetzung. Das ist traurig. Nicht nur haben Sie Ihre Zeit vergeudet, auch Ihre Einstellung zur Kreativität verändert sich. Wenn die mit Begeisterung gesuchten und gefundenen Ideen niemals umgesetzt werden, wird Ihre innere Muse sich in Zukunft nicht mehr so viel Mühe geben.
![]() Doch woran liegt es, dass gute Ideen nicht umgesetzt werden? Und wie kann man dem begegnen? Viele Einfälle werden bereits kurz nach Ihrer „Geburt“ von professionellen Miesmachern „abgeschossen“. Manche Menschen halten es für ihre Aufgabe, anderen den (kreativen) Wind aus den Segeln zu nehmen. Meistens verwenden Sie dabei so genannte „Killerphrasen“ wie zum Beispiel „Das geht doch nie …“ oder das allseits beliebte „Ja, aber …“. Die gute Nachricht: Ideenkiller verlieren ihre Durchschlagskraft, wenn man sie als solche identifiziert und richtig darauf antwortet. Wenn Sie in der Gruppe arbeiten, können Sie typische Killerphrasen sammeln und an eine „Pinwand des Grauens“ heften. So entlarvt können sie in Meetings sogar Heiterkeit auslösen! In seinem spannenden Buch „Kribbeln im Kopf“ empfiehlt Mario Pricken, sich auf Standard-Killerphrasen eigene Standard-Entwaffnungs-Antworten einfallen zu lassen und diese regelmäßig anzuwenden. Dazu bringt er folgende Beispiele:
» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Kreative Werbepause
Was tun Sie, wenn ein Film an der spannendsten Stelle durch Werbung unterbrochen wird? Holen Sie Getränke und Knabbereien? Schalten Sie auf einen anderen Sender um? Gehen Sie auf die Toilette? Machen Sie einige Turnübungen? Oder haben Sie vielleicht Lust, Ihre Kreativität zu trainieren?
Das folgende einfache Gehirntraining habe ich mir von Vera F. Birkenbihl abgeschaut. Mit dieser Technik erweitern Sie Ihr kreatives Repertoire und schaffen gleichzeitig einen guten Grundstock für spätere Brainstormings. Sie brauchen dafür nur Papier und Bleistift, und einige Minuten Zeit.
Werbepause? Dann legen Sie los! Schreiben Sie die Buchstaben von A bis Z an den linken Rand eines A4-Blattes. Überlegen Sie währenddessen, zu welchem Thema Sie in dieser kreativen Pause Ideen sammeln wollen. Es könnte ein Problem sein, das Sie derzeit beschäftigt, oder ein Stichwort aus dem Film, den Sie gerade sehen. Nun suchen Sie Begriffe zu diesem Thema, die mit den Buchstaben an Ihrem Blattrand beginnen. Sie sollten sich dabei nicht verbissen von A bis Z „durchkämpfen“. Springen Sie frei von Buchstaben zu Buchstaben, wie es gerade passt. Natürlich können Sie zu einem Buchstaben auch mehrere Begriffe eintragen. Haben Sie auch Mut zur Lücke! Sollte Ihnen zu einem Buchstaben partout nichts einfallen, lassen Sie ihn frei. Sie können ja später noch in einem Lexikon nachschlagen. Am Ende der Werbepause haben Sie so einen ansehnliche Liste von Wörtern. Sie haben Ihr Gehirn trainiert und Begriffe oder Namen aus der Versenkung hervorgeholt, die Sie schon länger nicht aktiv verwendet haben. Das alleine ist schon viel wert. Aber das Beste ist: Sie können Ihre ABC-Liste später als Reizwortliste verwenden, wenn Sie zu einem Thema frische Ideen benötigen! Nehmen wir an, Sie wollen ein Picknick organisieren: Sie nehmen eine Ihrer Listen zur Hand und sehen nach, was da beim Buchstaben „P“ steht. „Puderzucker?“ Lassen Sie Ihren Assoziationen dazu freien Lauf … (Ich zum Beispiel denke an „weiß“, was mich auf die Idee eines „Weißen Picknicks“ bringt: Alle sind weiß angezogen, es gibt weiße Tischtücher, weiße Teller, Weißwein, …) » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren |
Petra Hennrich Creative Coaching
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