Sorry, this site is only accessible for members.

Stadt-Land-Fluss-Inspiration-Idee-Lösung
ph, Thema: Kreativ, Friday, 4. November 2011, 15:48

Nicht nur Zufallswörter, auch zufällige Buchstaben können der Phantasie auf die Sprünge helfen. Hier finden Sie eine Möglichkeit, sich durch Buchstaben inspirieren zu lassen. Zufallsbuchstabengenerator inklusive.



Diese Kreativitätstechnik basiert auf dem alten "Pen-and-Paper"-Spiel "Stadt-Land-Fluss", das ich als Kind oft gespielt habe. Nur dass statt Städten, Ländern, Flüssen (Pflanzen, Tieren, etc.) nach für die Problemlösung relevanten Ressourcen gesucht wird.

Bestimmen Sie zunächst, welches Ihre Kategorien sein sollen. Zum Beispiel "Interessen", "Fähigkeiten", "(hilfreiche) Personen", "Kompetenzen", "Nutzen", … So um die fünf Begriffe sollten es schon sein. Welche Sie wählen, hängt natürlich von der Aufgabenstellung ab.

Wenn Sie in der Gruppe spielen, benötigen Sie für jeden Teilnehmer ein Blatt Papier und einen Stift. Sie tragen die Kategorien oben am Blattrand ein und los geht's.

Nun wird der Buchstabe ermittelt, mit dem alle zu suchenden Begriffe beginnen müssen. Zum Beispiel indem einer leise das Alphabet aufsagt und ein anderer „Stop“ ruft.

Jetzt beginnen alle zu schreiben. Wer zuerst für jede der definierten Kategorien ein Wort mit dem ermittelten Anfangsbuchstaben aufgeschrieben hat, gibt dies laut kund. Alle beenden das Schreiben, die gefundenen Begriffe werden vorgelesen.

Wenn Sie alleine spielen, können Sie zur Ermittlung des Buchstaben diesen Zufalls-Generator benutzen:

 

Alternativ könnten Sie auch die Buchstaben aus einem Scrabble-Spiel verwenden oder mit dem Bleistift blind auf eine bedruckte Seite einstechen.

Weil es bei dem Spiel ja auch um Tempo geht, sollten Sie die Zeit mitstoppen (und notieren) oder sich ein Limit setzen.

Anfangs geht es manchmal etwas zäh, aber nach einigen Runden wird Ihr Denken flüssiger und die Ideen sprudeln nur so auf das Blatt. Je öfter Sie mit dieser Technik spielen, desto besser läuft es.

» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments)  » kommentieren


Inspirationsquelle Zufall
ph, Thema: Kreativ, Monday, 17. October 2011, 13:59

Ein Zufallswort bringt uns auf neue Gedanken und Ideen. Indem wir ein zufällig ermitteltes Wort mit einer Fragestellung verbinden, ergeben sich ganz zwanglos neue Assoziationen, die wir zur Lösung unserer Aufgabe nutzen können. Auf diesem Prinzip beruht auch die "Reizwortanalyse".

Vorgehensweise:
  1. Definieren Sie die Aufgabenstellung
  2. Ermitteln Sie drei bis fünf Zufallswörter (siehe unten)
  3. Analysieren Sie diese spontan oder systematisch und suchen Sie alle wesentlichen Merkmale:
    • Welche Eigenschaften hat der Gegenstand/der Begriff?
    • Wie funktioniert er?
    • Wozu wird er benutzt?
    • In welchen Formen gibt es ihn?
    • Welchen Prinzipien oder Gesetzen folgt er?
  4. Wählen Sie den Begriff aus, der Ihnen am meistversprechenden erscheint, und arbeiten Sie mit diesem weiter.
  5. Versuchen Sie nun, alle gesammelten Merkmale und Charakteristika auf die ursprüngliche Aufgabenstellung zu übertragen.
    Je größer die Anzahl der Vorschläge ist, desto besser sind die Chancen, dass etwas Verwendbares dabei ist.
  6. Analysieren Sie gefundenen Zusammenhänge auf Anwendbarkeit und Umsetzbarkeit.
Reizwörter ermitteln
  • Sie können zum Beispiel blind mit dem Finger auf ein beliebiges Wort im Lexikon tippen (es sollte ein Hauptwort sein).
  • Es gibt auch Reizwortlisten online. Auch hier können Sie blind mit dem Finger oder einem Bleistift das Wort auswählen.
  • Oder Sie machen vorab ein Brainstorming und sammeln Begriffe, die Sie auf Karteikärtchen schreiben. Diese Begriffe sollten nichts mit der eigentlichen Aufgabenstellung zu tun haben. Bei Bedarf ziehen Sie eines der Kärtchen aus Ihrem Fundus.
  • Alternativ können Sie auch das unten stehende Formular verwenden.
Zufallswort-Generator

Hier können Sie ein zufälliges Wort aus einer Liste von knapp 1.300 Begriffen ermitteln:

 

» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments)  » kommentieren


Keine Angst vorm weißen Blatt
ph, Thema: Kreativ, Monday, 8. August 2011, 17:02


Sie sitzen vor einem leeren Blatt Papier (oder einem leeren Dokument auf dem Bildschirm) und sollen dieses nun mit Inhalt füllen. Egal ob Sie zeichnen oder malen wollen oder einen Text verfassen müssen, angesichts der leeren Fläche überfällt Sie plötzlich Ideen- und Mutlosigkeit. Kennen Sie dieses Gefühl?

Die "Angst vorm weißen Blatt" ist weit verbreitet. Sie hindert uns daran, den ersten Strich zu setzen, das erste Wort zu schreiben.

Es gibt verschiedene Arten, mit dieser Blockade umzugehen. Wie bei allen unangenehmen Situationen können wir mit Flucht, Totstellen oder Angriff reagieren. Die folgende Übung nutzt unseren natürlichen Kampfimpuls:



Malen Sie sich im ersten Schritt all die furchtbaren Dinge aus, die diese leere Seite Ihnen antun könnte. Drehen Sie im Geiste Ihren ganz persönlichen Horrorfilm. Übertreiben Sie ruhig dabei! Auch eine Prise Humor kann bei dieser Übung nicht schaden. Was ist das Schlimmste, das passieren kann, sobald Ihr Stift das Blatt berührt?


Im zweiten Schritt haben Sie die Gelegenheit, sich bei ihm zu rächen. Geben Sie dem Blatt, was es verdient! Zerstören Sie es, malen Sie es voll, zerreißen oder zerknüllen Sie es. Vielleicht wollen Sie es auch verbrennen? Lassen Sie Ihre Energie raus. Kämpfen Sie!

Wenn Sie den Zettel gründlich erledigt haben, werden Sie sich aufgeladen und zugleich entspannt fühlen. Die beste Voraussetzung, um sich das nächste Blatt vorzunehmen.

» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments)  » kommentieren


Ihr Ticket ins Ideenreich
ph, Thema: Kreativ, Friday, 25. February 2011, 15:56

Das Wort „Kreativität“ kommt von lat. „creare“: erschaffen, erzeugen, erfinden. Das hat nichts mit dem oft zitierten „kreativen Funken“ zu tun, sondern damit, etwas zu tun, Hand anzulegen, aktiv zu werden. Und dazu möchte ich Sie in diesem Workshop einladen.

Denn gute Einfälle bekommt man nicht, indem man über Kreativitätstechniken liest, sondern indem man sie benutzt. Nur so kann man die „Angst vorm weißen Blatt“ überwinden, Möglichkeiten und Vorzüge der einzelnen Methoden erkennen und Vertrauen in die eigene Kreativität gewinnen.



Sonntag, 27. 3. 2011, 10:30 bis 18:00 Uhr
Afterwork Academy
Bäuerlegasse 4-6
1200 Wien
+43-664-750 20 551
http://www.awac.at

Details: Download .pdf
Preis: € 120,--
Anmeldeschluss: 18. 3. 2011
zur Anmeldung

» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments)  » kommentieren


po-Ventilatoren haben keine Rotorflügel
ph, Thema: Kreativ, Wednesday, 13. October 2010, 12:16


Dieser Ventilator der Firma Dyson ist ein wunderbares Beispiel für die Methode "po" (klein geschrieben!) des britischen Kreativitätsgurus und Denkforschers Edward de Bono.

Das Präfix "po" steht für "Provokative Operation" und wird Aussagen vorangestellt, die absichtlich provozieren, Althergebrachtes auf den Kopf stellen und so zu neuem Denken und neuen Ideen anregen sollen.
Photo © www.dyson.com

Andere Beispiele für po-Provokationen:
  • po-Tassen bestehen aus Eis.
  • po-Flugzeuge landen mit den Rädern nach oben.
  • po-Papier wird nach einer Woche schwarz.
  • Auf po-Geldscheinen steht kein Betrag.
  • po-Autos haben eckige Räder.
  • po-Gläser haben keinen Boden.
  • In der po-Bar gibt es nichts zu trinken.
Wenn wir urteilen, lehnen wir eine "falsche" Idee ab. Wir können sie aber auch benutzen, um "in Bewegung" zu kommen. Die Idee wird zum Trittstein, auf dem wir zu anderen Denkweisen wechseln.

Zum Beispiel indem wir die Grundlagen und Prinzipien hinter der Idee ergründen: Was steckt dahinter? Was wären die Folgen und Konsequenzen? Warum erscheint uns das überhaupt so verrückt? Und wie müsste die Welt beschaffen sein, damit es funktioniert?

Lassen Sie sich von "po" zu neuen Ideen ans"po"rnen ;-)

» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments)  » kommentieren


Egal was Sie denken: Denken Sie das Gegenteil!
ph, Thema: Kreativ, Thursday, 9. September 2010, 18:02

Die Aufgabe des menschlichen Geistes ist es, Informationen zu verarbeiten. Letztendlich besteht sein Zweck darin, das Denken überflüssig zu machen.

Unser Geist will in erster Linie vertraute Muster erkennen. Sobald sich ein solches Muster gebildet hat, läuft jede Information, die diesem Muster in etwa entspricht, an dieser Muster-Bahn entlang – immer auf dem gleichen Weg – und macht sie noch ausgeprägter. So entstehen Autobahnen des Erkennens.

Und das ist ja auch gut so. Ohne diese Fähigkeit des menschlichen Geistes Muster zu erkennen, müssten wir jede einzelne Situation unseres Alltags immer wieder komplett neu bewerten. Muster helfen uns, den Tiger im Urwald rasch zu erkennen und richtig zu handeln.

Die Sache hat nur einen Haken: mitunter macht unser Mustererkennungssystem Fehler, und je weniger Muster uns zur Verfügung stehen, desto wahrscheinlicher werden diese Fehler. Ausserdem führt das Denken innerhalb vorhandener Muster nicht zu neuen Mustern.

Wir müssen Muster willentlich wechseln können, um zu analysieren und Neues zu entwickeln. Dies wird oft durch Fehler und Zufälle erreicht, kann aber auch durch einen Perspektivenwechsel bewusst gesteuert werden.

Und um diesen Perspektivenwechsel geht es in meinem neuen Newsletter und in diesem Workshop am Montag.

» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments)  » kommentieren


Prinzipien kreativer Ideenfindung
ph, Thema: Kreativ, Monday, 26. July 2010, 12:12

Kreativität ist keine Gottesgabe. Man kann das kreative Denken lernen und üben. Die meisten Erfindungen basieren auf einem oder mehreren der folgenden Prinzipien:

  1. Kombinieren
    Vermische mit anderen Zusatzfunktionen; überschneide mit Service; integriere Funktionalität, „aus-2-mach-1“; gemeinsame Verpackung, …
  2. Vergrößern/Hinzufügen
    Größe, Maßstab, Übertreibung; neue Funktionen, Zubehör, Zusatznutzen, …
  3. Verkleinern/Weglassen
    Größe, Maßstab, Untertreibung; Elemente entfernen, reduzieren, vereinfachen, teilen …
  4. andere Verwendung
    Finde weitere Verwendung(en), finde anderen Zusammenhang zur Nutzung, formuliere den Anwendungsbereich um, …
  5. Ersetzen
    Komponenten, Materialien, Personen; Regeln, Prozesse, Szenarien
  6. Umkehren/Perspektivenwechsel
    Stülpe das innere nach außen, stelle auf den Kopf, finde entgegengesetzte Nutzung.
    Nimm eine andere Perspektive/einen anderen Blickwinkel ein.
    Wie würde eine andere Person/ein Tier/ein Ausserirdischer das sehen/machen?
    Welche unkonventionelle Sichtweise gibt es zu der Aufgabenstellung?
Denken Sie an eine kreative Erfindung, die Sie beeindruckt hat. Und versuchen Sie zur Übung herauszufinden, welche Prinzipien dabei – bewusst oder unbewusst – zur Anwendung kamen.

Je öfter Sie darauf achten, welches Prinzip hinter einem Einfall steht, desto leichter wird es Ihnen gelingen, diese einfachen Regeln selbst anzuwenden!

» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments)  » kommentieren


Phasen des kreativen Prozesses
ph, Thema: Kreativ, Monday, 26. April 2010, 12:36

Über die Phasen des kreativen Prozesses wurde schon viel geschrieben. Unterschiedliche mehr oder weniger komplizierte Modelle beschreiben unterschiedliche Schritte der Ideenfindung, wobei die einzelnen Punkte durchaus verschieden gewichtet werden. Hier der Versuch einer Gliederung in die drei Hauptphasen aus meiner Sicht:

1. Vorbereitung: vom Problem zum Ziel
  • Latente Unzufriedenheit: Irgendetwas stimmt nicht, aber was?
  • Erstformulierung der Frage bzw. Problemstellung: Darum geht es!
  • Analyse, Klärung, Eingrenzung: Was genau ist das Problem? Was nicht?
  • Sammeln von Informationen zum Thema: Was wissen wir darüber?
  • Eventuelle Neuformulierung des Problems : Was ist das Ziel?
2. Ideenfindung: Quantität vor Qualität
  • Spontane Lösungsideen notieren: Ein erstes Brainstorming.
  • Inkubationsphase: Das Unterbewusstsein arbeitet – von uns unbemerkt – weiter.
  • Aha-Erlebnis: Eine spontane Einsicht als Resultat der Inkubationsphase.
  • Gezielte Ideenfindung: Einsatz einer oder mehrerer Kreativitätstechniken.
3. Konkretisierung: den Worten Taten folgen lassen
  • Ideenbewertung: Was ist jetzt schon brauchbar? Was kann noch verbessert werden? Was geht gar nicht?
  • Entscheidung: Welche Idee(n) wollen wir als erstes umsetzen?
  • Ausarbeitung: Konkrete Schritte planen, Aufgaben verteilen.
  • Umsetzung: Die einzelnen Schritte werden in die Tat umgesetzt.
  • Kontrolle: Ist das Problem nun tatsächlich zufriedenstellend gelöst?
Nicht immer werden all diese Schritte in exakt dieser Reihenfolge notwendig sein. So kann zum Beispiel der Einsatz einer Kreativitätstechnik entfallen, wenn bereits aus der Inkubationsphase heraus eine oder mehrere umsetzbare Ideen entstanden sind. Umgekehrt kann es auch in der Phase der Konkretisierung vorkommen, dass man nochmals einen Schritt zurück gehen und neue Ideen für Teilaspekte des Problems finden muss.

Niemals aber – wirklich niemals – sollten Ideenfindung und -bewertung gleichzeitig erfolgen! Das hemmt den Ideenfluss bis hin zum vollkommenen Stillstand.

Quellen:
Csikszentmihalyi, Mihaly: Kreativität. Wie Sie das Unmögliche schaffen und Ihre Grenzen überwinden, Klett-Cotta, Stuttgart (2007)
Boos, Evelyn: Das große Buch der Kreativitätstechniken, Compact, München (2009)
Klein, Zamyat M.: Kreative Geister wecken. Kreative Ideenfindung und Problemlösungstechniken – Ein Seminarkonzept für Trainer, managerSeminare, Bonn (2007)

» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments)  » kommentieren


Entwaffnen Sie Ideenkiller!
ph, Thema: Kreativ, Monday, 29. March 2010, 12:41

Viele kreative Projekte scheitern an der Umsetzung. Das ist traurig. Nicht nur haben Sie Ihre Zeit vergeudet, auch Ihre Einstellung zur Kreativität verändert sich. Wenn die mit Begeisterung gesuchten und gefundenen Ideen niemals umgesetzt werden, wird Ihre innere Muse sich in Zukunft nicht mehr so viel Mühe geben.



Doch woran liegt es, dass gute Ideen nicht umgesetzt werden? Und wie kann man dem begegnen?

Viele Einfälle werden bereits kurz nach Ihrer „Geburt“ von professionellen Miesmachern „abgeschossen“. Manche Menschen halten es für ihre Aufgabe, anderen den (kreativen) Wind aus den Segeln zu nehmen. Meistens verwenden Sie dabei so genannte „Killerphrasen“ wie zum Beispiel „Das geht doch nie …“ oder das allseits beliebte „Ja, aber …“.

Die gute Nachricht: Ideenkiller verlieren ihre Durchschlagskraft, wenn man sie als solche identifiziert und richtig darauf antwortet. Wenn Sie in der Gruppe arbeiten, können Sie typische Killerphrasen sammeln und an eine „Pinwand des Grauens“ heften. So entlarvt können sie in Meetings sogar Heiterkeit auslösen!

In seinem spannenden Buch „Kribbeln im Kopf“ empfiehlt Mario Pricken, sich auf Standard-Killerphrasen eigene Standard-Entwaffnungs-Antworten einfallen zu lassen und diese regelmäßig anzuwenden. Dazu bringt er folgende Beispiele:
  • Killerphrase: „Daraus wird doch nie was!“
    Entwaffnung: “Richtig, denn die Idee wurde soeben untergraben.“
  • Killerphrase: „Warten wir lieber die Entwicklung ab!“
    Entwaffnung: “Bis uns die anderen überholen …“
  • Killerphrase: „Das funktioniert nicht!“
    Entwaffnung: “Was für eine tolle Idee!“
  • Killerphrase: „Bei uns ist alles ganz anders!“
    Entwaffnung: “So wird es auch bleiben.“
  • Killerphrase: „Damit könnte ja jeder kommen!“
    Entwaffnung: “Absolut richtig!“
  • Killerphrase: „Auf Ihre Idee werden wir noch zurückkommen!“
    Entwaffnung: “Ja, nur wann?“
  • Killerphrase: „Diese Idee funktioniert nicht!“
    Entwaffnung: “Was wäre, wenn …?“
Überlegen Sie sich eigene Entwaffnungs-Antworten, die zu Ihnen und Ihrem Team passen. Schaffen Sie eine solide Verteidigungsstrategie gegen Ideenkiller, um Ihren Einfällen eine Überlebenschance zu geben.

» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments)  » kommentieren


Kreative Werbepause
ph, Thema: Kreativ, Tuesday, 2. March 2010, 11:43

Was tun Sie, wenn ein Film an der spannendsten Stelle durch Werbung unterbrochen wird? Holen Sie Getränke und Knabbereien? Schalten Sie auf einen anderen Sender um? Gehen Sie auf die Toilette? Machen Sie einige Turnübungen? Oder haben Sie vielleicht Lust, Ihre Kreativität zu trainieren?

Das folgende einfache Gehirntraining habe ich mir von Vera F. Birkenbihl abgeschaut. Mit dieser Technik erweitern Sie Ihr kreatives Repertoire und schaffen gleichzeitig einen guten Grundstock für spätere Brainstormings. Sie brauchen dafür nur Papier und Bleistift, und einige Minuten Zeit.

Werbepause? Dann legen Sie los! Schreiben Sie die Buchstaben von A bis Z an den linken Rand eines A4-Blattes. Überlegen Sie währenddessen, zu welchem Thema Sie in dieser kreativen Pause Ideen sammeln wollen. Es könnte ein Problem sein, das Sie derzeit beschäftigt, oder ein Stichwort aus dem Film, den Sie gerade sehen.

Nun suchen Sie Begriffe zu diesem Thema, die mit den Buchstaben an Ihrem Blattrand beginnen. Sie sollten sich dabei nicht verbissen von A bis Z „durchkämpfen“. Springen Sie frei von Buchstaben zu Buchstaben, wie es gerade passt. Natürlich können Sie zu einem Buchstaben auch mehrere Begriffe eintragen. Haben Sie auch Mut zur Lücke! Sollte Ihnen zu einem Buchstaben partout nichts einfallen, lassen Sie ihn frei. Sie können ja später noch in einem Lexikon nachschlagen.

Am Ende der Werbepause haben Sie so einen ansehnliche Liste von Wörtern. Sie haben Ihr Gehirn trainiert und Begriffe oder Namen aus der Versenkung hervorgeholt, die Sie schon länger nicht aktiv verwendet haben. Das alleine ist schon viel wert.

Aber das Beste ist: Sie können Ihre ABC-Liste später als Reizwortliste verwenden, wenn Sie zu einem Thema frische Ideen benötigen! Nehmen wir an, Sie wollen ein Picknick organisieren: Sie nehmen eine Ihrer Listen zur Hand und sehen nach, was da beim Buchstaben „P“ steht. „Puderzucker?“ Lassen Sie Ihren Assoziationen dazu freien Lauf …

(Ich zum Beispiel denke an „weiß“, was mich auf die Idee eines „Weißen Picknicks“ bringt: Alle sind weiß angezogen, es gibt weiße Tischtücher, weiße Teller, Weißwein, …)

» direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments)  » kommentieren


Petra Hennrich Creative Coaching
Grafikerin, systemische Coachin, Trainerin
Kaiserstraße 96/V, 1070 Wien, Tel.: 0660 34 09 471
» Über mich  » Kontakt  » News  » Impressum  » Links






Neuste Kommentare:
… nichts Gutes,...
ph (2012-02-03 16:48)
Meine Vision für...
ph (2012-01-09 14:42)
Wer fragt, der führt....
ph (2011-12-29 18:00)
Fröhliche Weihnachten!
ph (2011-12-24 13:49)
WOMAN Award 2011
ph (2011-12-12 14:48)


Facebook-Seite



Sie sind nicht eingelogged
» Jetzt einloggen



Site Meter Weblog Home