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„Nur Arbeit und kein Spiel macht dumm.“
(Karl Marx) ![]() Als Kinder sind wir alle neugierig. Wir wollen ausprobieren, alles kennen lernen und uns entwickeln. Je älter wir werden, desto mehr beschränken wir uns in unserem Entfaltungsspielraum. In unserem Bestreben, allzeit produktiv zu sein, streichen wir alles von unserem Tagesplan, das keinen objektiven Nutzen hat. Wir sind stolz darauf, wenn wir nur noch Dinge tun, von denen wir glauben, dass es auf sie ankommt.
Dabei vergessen wir nur allzu oft aufs Spielen. Wir halten es für Zeitverschwendung, nicht der Mühe wert. Oft bleibt uns auch einfach keine Zeit, Dinge nur so zum Spass zu machen. Unser angeborenes Bedürfnis nach Abwechslung und Herausforderung wird oft unter dem Berg der Verantwortungen, die wir zu tragen haben, begraben. Wir vergessen, dass gerade die scheinbar nicht zweckorientierten Dinge die Würze des Lebens ausmachen. „The opposite of play is not work – the opposite of play is depression,“ meint der Spielforscher Stuart Brown. Ein humorvoller, spielerischer Zugang kann uns oft helfen, mit den Herausforderungen des Lebens besser umzugehen. Dabei müssen wir natürlich nicht immer spielen, um ein erfülltes Leben zu führen. Auch wenn wir uns nur ab und zu erlauben, unseren Spieltrieb auszuleben, werden sich die positiven Effekte des Spielens in allen Lebensbereichen zeigen. Spielen kann uns in allem was wir tun produktiver, kreativer und letztendlich glücklicher machen. |
Petra Hennrich Creative Coaching
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