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Schnell denken macht glücklich!
Emily Pronin und Elana Jacobs von der Princeton University in New Jersey (USA) haben in mehreren Studien untersucht, in wiefern geistige Beweglichkeit sich auf unsere Stimmung auswirkt. Ihre Ergebnisse haben sie 2008 in einem Übersichtsartikel zusammengefasst.
Geistige Beweglichkeit setzt sich aus den Komponenten Gedanken-Geschwindigkeit und Gedanken-Variabilität zusammen. Aus mehreren Experimenten mit Studentinnen der Universität zogen die Psychologinnen folgende Schlüsse:
(Quelle: E. Pronin, E. Jacobs et al.: Thought Speed, Mood, and the Experience of Mental Motion, Perspectives of Psychological Science, 3/6, 2008, 461-485) » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Vom Guten im Schlechten
„Es gibt nichts Gutes im Schlechten.“ Dieser oft zitierte Satz von Adorno mag auf viele Bereiche des Lebens zutreffen, aber überraschender Weise nicht auf unsere Laune. Zu diesem Schluss kommen jedenfalls Psychologen, die sich mit Aspekten und Auswirkungen unserer Stimmung befasst haben.
Anna Gielas von der Harvard Universität in Cambridge (USA) fasste für die aktuelle Ausgabe von „Gehirn & Geist“ (7-8/2010) die Ergebnisse mehrerer Studien zusammen. Das – für mich – erstaunliche Resultat: schlechte Laune ist ein evolutionär bedingter Mechanismus, der durchaus auch seine guten Seiten hat.
„Schlechte Laune macht das Individuum aufmerksamer für Details,“ zitiert sie den Sozialpsychologen Herbert Bless von der Universität Mannheim (Deutschland). Eine positive Gefühlslage verleite uns dazu, Informationen weniger wachsam zu verarbeiten und begünstige auch die Neigung, Fehlinformationen ungeprüft zu übernehmen, so die Autorin. Wenn wir fröhlich sind, verlassen wir uns auf bereits vorhandene Informationen und überprüfen ihre Vollständigkeit und Richtigkeit nicht laufend. Und wir sind auch leichter durch andere zu beeinflussen. Missmut macht uns kritischer und unabhängiger von den Meinungen anderer. Auch Selbstkritik ist eine Domäne der Miesepeter. Sonnige Gemüter, so der Psychologe Joseph Forgas von der Universität von New South Wales in Sydney (Australien), schieben die Schuld für Fehler lieber anderen in die Schuhe. Schlechte Laune stärkt also unser Urteilsvermögen, wenn wir mit komplexen und tiefgreifenden Problemen konfrontiert sind. Natürlich soll dies kein Freibrief für Sie, liebe Leserinnen und Leser, sein, sich in Zukunft in Ihren Stimmungstiefs zu baden. Aber es mag eine kleine Entschuldigung für Sie sein, wenn Sie tatsächlich einmal schlecht drauf sind. Und vielleicht hilft Ihnen dieses Wissen ja sogar, Ihre Stimmung zu heben. Und wenn Ihr Missmut Ihnen trotz allem einmal auf die Nerven geht, probieren Sie einfach, schneller zu denken! Warum? Das erzähle ich Ihnen nächste Woche … » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren Nur Fliegen ist schöner …
Im Spielen sind wir ganz in diesem magischen Zustand, den der Kreativitäts-Forscher Mihaly Csikszentmihalyi "flow" nennt. Es verwundert daher nicht, dass die von ihm definierten neun Hauptelemente der flow-Erfahrung in vielen Punkten den Eingenschaften des Spiels ähneln:
Den Zustand des flow kann man sehr gut bei spielenden Kindern beobachten. Beim Spielen ist das Kind in einem Zustand wacher Aufmerksamkeit. „In dem Moment ist Spielen sein ein und alles, wofür es lebt. Das Kind nimmt Spielen ernst.“ (Voigtmann 1997: S. 92) » direkter Link auf diesen Eintrag (0 comments) » kommentieren |
Petra Hennrich
Grafikerin, systemische Coachin, Trainerin, Künstlerin
Kaiserstrasse 96/V, 1070 Wien, Tel.: 0660 34 09 471 » Über mich » Kontakt » Newsletter » Impressum |
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