Prinzipien kreativer Ideenfindung
ph, Thema: Kreativ, Montag, 26. Juli 2010, 12:12

Kreativität ist keine Gottesgabe. Man kann das kreative Denken lernen und üben. Die meisten Erfindungen basieren auf einem oder mehreren der folgenden Prinzipien:

  1. Kombinieren
    Vermische mit anderen Zusatzfunktionen; überschneide mit Service; integriere Funktionalität, „aus-2-mach-1“; gemeinsame Verpackung, …
  2. Vergrößern/Hinzufügen
    Größe, Maßstab, Übertreibung; neue Funktionen, Zubehör, Zusatznutzen, …
  3. Verkleinern/Weglassen
    Größe, Maßstab, Untertreibung; Elemente entfernen, reduzieren, vereinfachen, teilen …
  4. andere Verwendung
    Finde weitere Verwendung(en), finde anderen Zusammenhang zur Nutzung, formuliere den Anwendungsbereich um, …
  5. Ersetzen
    Komponenten, Materialien, Personen; Regeln, Prozesse, Szenarien
  6. Umkehren/Perspektivenwechsel
    Stülpe das innere nach außen, stelle auf den Kopf, finde entgegengesetzte Nutzung.
    Nimm eine andere Perspektive/einen anderen Blickwinkel ein.
    Wie würde eine andere Person/ein Tier/ein Ausserirdischer das sehen/machen?
    Welche unkonventionelle Sichtweise gibt es zu der Aufgabenstellung?
Denken Sie an eine kreative Erfindung, die Sie beeindruckt hat. Und versuchen Sie zur Übung herauszufinden, welche Prinzipien dabei – bewusst oder unbewusst – zur Anwendung kamen.

Je öfter Sie darauf achten, welches Prinzip hinter einem Einfall steht, desto leichter wird es Ihnen gelingen, diese einfachen Regeln selbst anzuwenden!

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Glück: hoch ansteckend!
ph, Thema: Leben, Montag, 19. Juli 2010, 17:25

Natürlich macht es uns froh, wenn unsere Lieben glücklich sind. Und dass Lächeln und Gelächter ansteckend sind, ist auch hinlänglich bekannt. Aber kann auch das aktuelle Glück von Personen, die wir gar nicht kennen, Auswirkungen auf unser eigenes Glück haben?

James H. Fowler und Nicholas A. Christakis werteten die Ergebnisse einer Langzeitstudie mit 4.739 Personen aus und kamen zu dem Schluss, dass Glück über drei Entfernungsgrade („degrees of separation“) übertragen werden kann.

Dies liegt nicht so sehr daran, dass Personen sich gerne mit Gleichgesinnten befreunden. Es hat auch wenige mit den sozialen und finanziellen Verhältnissen zu tun. Die statistischen Daten legen vielmehr nahe, dass die beobachteten „Glücks-Cluster“ tatsächlich auf Ansteckung basieren.
  • Eine Freundin, die innerhalb eines Radius von 1,6 km lebt und glücklich wird, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie selbst auch glücklich werden, um 25%!
  • Der Effekt lässt mit der geographischen Entfernung nach; im Schnitt bleibt eine Wahrscheinlichkeit von 15,3% bei direkten Freunden.
  • Auch wenn die Freundin Ihrer Freundin glücklich ist, steigt sie Wahrscheinlichkeit auf Ihr eigenes Glück um 9,8%.
  • Selbst die Freundin der Freundin Ihrer Freundin vermag Ihr Glück noch zu immerhin 5,6% beeinflussen.
Beeindruckend sind auch die Werte bei direkten Nachbarn: 34%! Geographische Nähe spielt laut dieser Studie generell eine große Rolle bei der Glücks-Übertragung.

Nicht ganz so ausgeprägt, sind die Daten zu Geschwistern, die in der Nähe leben (14%), und Partnern im gleichen Haushalt (8%). Letzteres erklären die Autoren damit, dass wir emotionale Befindlichkeiten eher von gleichgeschlechtlichen Personen übernehmen.

Ohne jeglichen Einfluss sind Arbeitskollegen. Und dies, obwohl wir sie täglich sehen! Offensichtlich spielt also auch der soziale Kontext eine große Rolle.

Ob man glücklich ist oder nicht, hängt also stark davon ab, ob andere Menschen im sozialen Netzwerk glücklich sind, und zwar bis zu drei „degrees of separation“ entfernt. Wieder zeigt sich, wie auch eine kleine Veränderung sich auf das gesamte Umfeld (» „System“) auswirken kann.

Quelle: Dynamic spread of happiness in a large social network: longitudinal analysis over 20 years in the Framingham Heart Study

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Meine liebsten Coachingfragen: Teil 2
ph, Thema: Coaching, Montag, 12. Juli 2010, 11:20

Endlich Sommer! Endlich Urlaub! Die Zeit des Jahres, in der viele von uns die Alltagsroutine verlassen und sich ins Reise-Abenteuer stürzen.



Passend zu dieser schönsten Zeit im Jahr habe ich die Coaching-Frage dieses Monats ausgewählt:

Was war das (bisher) größte Abenteuer Ihres Lebens?

Natürlich muss Ihr Abenteuer nicht unbedingt mit Urlaub und Reisen in Verbindung stehen. Oft sind es die die Akte des Mutes und der Zivilcourage im Alltag, die uns vor die größte Herausforderung stellen.

Meine persönliche Abenteuer-Hitparade hat seit vorigem Sonntag übrigens einen neuen Spitzenreiter: Lesen Sie hier, was mein bislang größtes Abenteuer war!!

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Petra Hennrich
Grafikerin, systemische Coachin, Trainerin, Künstlerin
Kaiserstrasse 96/V, 1070 Wien, Tel.: 0660 34 09 471
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